Zwei Podestplätze für IAM Cycling bei in Poitou-Charentes

29 August 2013

IAM Cycling

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IAM Cycling hat die gesetzten Ziele am dritten Tag der Tour du Poitou-Charentes knapp verpasst. Die beiden Blumensträusse, welche jeweils für den Sieger der Halbetappe am Morgen und für den Sieger des Zeitfahrens am Nachmittag reserviert waren, gingen knapp an den Profis von IAM Cycling vorbei. Matteo Pelucchi verpasste das Bouquet am Vormittag, als er im Sprint hinter Nacer Bouhanni (FDJ) Zweiter wurde und Gustav Larsson wurde am Nachmittag Dritter hinter dem Sieger des Zeitfahrens Thomas Voeckler (Europcar) und dem Zweiten Mikhail Ignatiev (Katusha).

Matteo Pelucchi war heute trotz seines Sturzes auf der ersten Etappe wieder schnell unterwegs und fand am Ende sogar sein Lachen wieder, obwohl er im Ziel den Sieg hinter Bouhanni, dem französischen Strassenmeister von 2012, knapp verpasste.

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„Wir waren im Finale lange Schulter an Schulter. Zuvor hatten die Jungs grossartige Arbeit für mich geleistet und mich in diesem schwierigen Finale in eine sehr gute Position gebracht. Die letzten drei Kilometer hatten es wirklich in sich und waren teilweise sehr gefährlich. Als ich am Hinterrad von Bouhanni war, lancierte ich den Sprint. Leider zeigte sich mein Gegner aber als sehr clever und er sparte seine Energie zwischen 500 und 300 Meter vor dem Ziel äusserst gekonnt. Schliesslich war ich voll am Limit, als er losging und so war ich nicht mehr in der Lage, an ihm vorbeizuziehen.“

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Gustav Larsson, der schwedische Meister im Zeitfahren, sass im Zielgelände einige Minuten auf dem „heissen Stuhl“, nachdem er zuvor eine neue Bestzeit im Kampf gegen die Uhr aufgestellt hatte. Er war virtueller Leader der Rundfahrt, bevor er am Ende von Mikhail Ignatiev (3 Sekunden schneller) und vom sehr starken Thomas Voeckler (26 Sekunden schneller) noch abgefangen wurde. Der Zweite des olympischen Zeitfahrens von 2008 in Peking akzeptierte seine Niederlage mit ein wenig Philosophie.

„Zum einen bin ich klar ein enttäuscht und zum anderen aber auch ein wenig überrascht über den klaren Rückstand auf Voeckler. Denn ich hatte heute wirklich gute Beine. Und das lustige ist, dass ich mich auf den ersten 10 Kilometer viel besser fühlte, obwohl ich genau dort am meisten Zeit verlor. Auf den letzten zehn Kilometern musste ich schliesslich noch extrem kämpfen um eine gute Zeit zu erreichen.  Ich bin fest entschlossen bis am Ende zu kämpfen. Während der letzten Etappe gibt es noch immer Möglichkeiten, um diese Rundfahrt nach 2009 noch ein zweites Mal in meiner Karriere zu gewinnen.“

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photos / Etienne Garnier velofotopro.com

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