Marcel Aregger «Bin bereit, in Stresa zu helfen»

19 März 2014

IAM Cycling

Mit 23 Jahren hat Marcel Aregger innerhalb der Schweizer Profimannschaft IAM Cycling den Status als jüngster Radprofi.

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Das hindert ihn allerdings nicht daran seine Ellbogen auch mal gegen grosse Radstars auszufahren, wenn er seinen Teamkollegen frische Bidons, Verpflegung oder auch mal Regenkleider bringt. Der Bürger von Unterägeri ist nun bereits etwas mehr als ein Jahr als Profi unterwegs und hat in Sachen Dasein inmitten des Pelotons schon einiges gelernt. Am Donnerstag montiert er erneut in Italien wieder eine Startnummer, nachdem mit Camaiore, Strade Bianchi und der Roma Maxima erst kürzlich schon im Süden unterwegs war.

„Ich habe mich von den Anstrengungen auf den italienischen Strassen gut erholt. Ich bin bereit und motiviert in Stresa zu helfen, denn dort wartet auf uns einiges an Arbeit. Meine Motivation ist wie gesagt nach wie vor gut, auch wenn es mir seit der Tour of Qatar nicht mehr allzu gut gelaufen ist. Als ich damals aus Qatar zurückgekehrt bin, wurde ich krank und musste erst einmal wieder fit werden, bevor ich bei Kuurne-Brüssel-Kuurne wieder zurück in den Rennrhythmus wechselte. Dennoch schaffte ich es, meinem Trainingsprogramm zu folgen, dass von Marcello Albasini zusammengestellt wird. Denn nebst seiner Funktion als sportlicher Leiter bei IAM Cycling ist er auch mein persönlicher Trainer.

Nach den drei Rennen in Italien legte ich eine zweitätige Pause ein, bevor ich das Training wieder aufnahm. Und da die Wetterbedingungen im Moment wirklich perfekt sind, habe ich mein Bestes gegeben, meine Pflichten zu erfüllen. Denn wenn ich fürs Training raus gehe, dann warten meist nicht einfach nur lockere Ausfahrten auf mich. Regelmässig und in Abständen habe ich Intervallübungen zu absolvieren. Eine solche Einheit kann zum Beispiel sein, dass ich zwei mal 20 Minuten mit einer Power von 380 Watt fahren muss.“

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Bei seinem letzten Stopp vor der Teilnahme bei den Klassikern A Travers La Flandre und Gent-Wevelgem von nächster Woche ist Marcel Aregger bereit, einem seiner Teamkollegen, die gut in Form sind, auf dem hügeligen Kurs bei der Coppa die Stresa Unterstützung zu bieten.

„Was ich in letzter Zeit so gesehen habe, sind die Beine von Jonathan Fumeaux ziemlich gut in Form. Er fühlt sich gut und ich werde natürlich mein Bestes geben, ihn zu unterstützen und ihm in eine gute Position zu verfehlen, damit er vielleicht sogar um den Sieg mitkämpfen kann. Denn in den letzten Rennen hatte bei ihm jeweils nicht viel gefehlt.“

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