Paris-Nice – Rik Verbrugghe «Die Physis macht den Unterschied»

13 März 2015

IAM Cycling

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Bei dieser Königsetappe der Paris-Nice gab es 8 erfasste Aufstiege, Schnee auf dem Gipfel der Croix de Chaubouret und die Domination des Team Sky. Bei Weitem stärker als der Rest des Feldes auf der Steigung dieser neuen Ankunft der Paris-Nice, enden Richie Porte und Geraint Thomas erster und zweiter, acht Sekunden vor Kwiatkowski, neuer Leader der Gesamtwertung. Für IAM Cycling hat Mathias Frank, der solche Profile liebt, einen guten 20. Platz erzielt.

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Bei der ersten und einzigen Bergankunft dieser 73. Etappe von Paris-Nice, musste IAM Cycling seine Leader Mathias Frank und Sylvain Chavanel schützen. Bei einer Etappe mit vielen Fallen durfte kein Fehler passieren. „Die Mannschaft hat gut für unsere zwei Leader gearbeitet. Am Schluss hat ihnen noch das bisschen etwas gefehlt, um wirklich vorne mitzuspielen, aber dies ist normal, wenn man sieht, welche Fahrer vorne sind“, versichert Rik Verbrugghe. „Mathias Frank ist in einer Progressionsphase und es fehlt ihm nicht viel. Und Sylvain Chavanel hat alles gegeben und sie kommen fast gemeinsam an. Im Allgemeinen bin ich zufrieden, wie das Team für unsere Leader gearbeitet hat. Danach macht nur noch die Physis den Unterschied.“ Auch wenn die Ankunft neu war, hatten viele Fahrer diese besichtigt und kannten sie schon. Dies zeigt, wie diese Etappe vom Feld ernst genommen wurde. „Es ist heute sehr wichtig den Gipfel der Pässe zu kennen, damit man beim Anfang der Abfahrt sofort dabei ist“, fügte der sportliche Manager von IAM Cycling hinzu. „Dies konnte eine Falle sein. Man konnte heute sehen, wie das Team Ag2r La Mondiale die Strecke kannten, aber dies war für uns kein Problem, denn wir waren genau hinter ihnen, als sie beschleunigt haben. Ehrlich gesagt, haben wir strategisch gesehen ein gutes Rennen gemacht, uns fehlte nur etwas die Form. Und ich bin überzeugt, dass Mathias Frank dieses Paris-Nice braucht, um danach noch besser zu sein.“

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Mathias Frank hat genau auf diese Etappe gewartet. Nicht um sich durchzusetzen, aber um sich weiterzuentwickeln, um sich seinem besten Niveau noch mehr zu nähern. „Dies war klar die Königsetappe der Paris-Nice“, erklärte der Schweizer Bergfahrer nach der Ankunft. Wir haben mit dem Team immer versucht gut vorne platziert zu sein. Und sie haben Chava und mich in eine gute Position gebracht, vor dem letzten Hügel. Es ist etwas schade, denn ich fühlte mich gut, aber wie immer, fehlt mir noch ein bisschen etwas bei diesem Zeitpunkt der Saison. Als die Favoriten angegriffen haben, konnte ich nicht mithalten. Das ist schade, den wir sind nicht viel dahinter. Nun müssen wir die Etappen eine nach der anderen nehmen, das Rennen ist noch nicht vorbei. Samstag ist ein harter Tag und am Sonntag kommt das Zeitfahren. Wir haben also noch einiges vor uns.“

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